Fun Facts über mich

  1. Meine Eltern haben sich meinen Namen ausgedacht. Sie haben ihre beiden Namen zusammengefügt: Jacob und Annette ergibt Jaconette.
  2. Ich wurde in Amsterdam geboren, in einem großen Haus an einer der Grachten, für die Amsterdam so berühmt ist.
  3. Meine Großmutter hat mich für Insekten und die Natur im Allgemeinen begeistert. Sie zeigte mir all die grünen Ecken der großen Stadt Amsterdam.
  4. Im Alter von 3 Jahren zog ich mit meinen Eltern und meiner jüngeren Schwester nach Den Haag. Dort wuchs ich in der Nähe des Meeres auf. An der Ecke unserer Straße stand das Schild für Scheveningen!!! Früher war Scheveningen ein eigenes Dorf am Meer, jetzt gehört es zu Den Haag.
  5. Als Kind von 11 Jahren habe ich schon ein Buch über Nachhaltigkeit gelesen. Das war das niederländische Buch „Kinderen van Moederaarde“ (Kinder von Mutter Erde) von Thea Beckman. Damals kannte ich den Begriff Nachhaltigkeit aber noch nicht. Hier kannst du mehr hierüber lesen. 
  6. Als Kind wollte ich Biologin werden, und das bin ich dann auch geworden! Nach einer langen Karriere an vielen Universitäten unterrichte ich jetzt Kinder über Insekten.
  7. Wir hatten zu Hause eine Hündin namens Jerima. Wir haben diese Hündin bekommen, als ich 8 Jahre alt war. Als sie noch bei der Züchterin war, haben wir sie besucht. Die Züchterin hatte auch eine Katze, und da ich eine Katzenallergie habe, begann ich auch dort zu niesen. Ich dachte, mein Niesen käme von den Hunden, und deshalb hatte ich Angst, dass wir die Hündin nicht bekommen würden. Zum Glück war das nicht der Fall.
  8. Ich war früher der Bube von meinem Vater, wir haben oft zusammen Fußball gespielt.
  9. Meine Mutter hat mit meiner Schwester und mir an den Türen der Leute geklingelt. Unsere Mutter hat uns gesagt, wir sollen nicht weglaufen, sondern normal gehen, weil die Leute nicht dachten, dass wir es waren!
  10. Als ich ein Kind war, sind meine Mutter, meine Schwester und ich auf der Insel Terschelling getrampt und wurden von einem Traktor mitgenommen. Leider durfte der Traktorfahrer keine Menschen mitnehmen und bekam einen Strafzettel von der Polizei.
  11. Als ich aufs Gymnasium ging, bin ich immer in letzter Minute mit dem Fahrrad gefahren. Ich brauchte genau 5 Minuten von der Haustür bis zum Klassenzimmer. Oft kam ich genau dann rein, wenn es zum 2. Mal klickte. Aber ich war nie zu spät. Nun, nur einmal, weil mich ein Auto angefahren hatte. Zum Glück hatte ich nur ein paar kleine Kratzer an den Händen. Der Hausmeister hat mir deswegen zuerst nicht geglaubt!
  12. Kurz nach meinem 18. Geburtstag habe ich bei einer Preisfrage einer bekannten Zigarettenmarke ein Euro-Rail-Ticket für vier Personen gewonnen, obwohl ich gar nicht rauchte. Ich habe dann 3 Freundinnen mitgenommen und wir sind zu viert von Den Haag nach Paris, Cannes, Monaco, Nizza, Rom, Brindisi, Patras, Peleponesos, Brindisi, Bomba, Rimini, Venedig, München, Köln und wieder Den Haag gefahren. Das war ein großes Abenteuer, kann ich euch sagen!
  13. Nach dem Abi habe ich 2 Monate in Granada, Spanien, gelebt und dort die spanische Sprache gelernt. Da ich in der Schule auch Latein gelernt habe, war es für mich sehr einfach, Spanisch zu lernen.
  14. Als Studentin lernte ich schließlich meine Heimatstadt Amsterdam kennen. Dort habe ich Biologie an der Universität von Amsterdam studiert. Mein Lieblingsfach in meinem ersten Jahr ist Botanik.
  15. Von meiner Großmutter habe ich 2 alte Insekten-Naturführer von 1956 und 1958 von Dr. W. P. Postma geerbt. Ich benutze diese beiden Naturführer immer noch, um die niederländischen Namen der Insekten zu erfahren.
  16. Ich habe auf einer Permakultur-Farm in Ecuador gearbeitet. Auf dem Weg zu dieser Permakultur-Farm ritt ich mit Schafen und Koffern auf dem Dach eines Busses.
  17. Ich habe in Ecuador 2 Wochen lang in einer kleinen Ökotourismus-Holzhütte im Regenwald gelebt im Parque National Cerro Golondrinas, mit 6 anderen jungen Frauen und 2 jungen Männern. Dort bauten wir gemeinsam Wege im Wald, hackten Holz, sammelten Blätter für das Plumpsklo und schlossen die Dusche an einen Brunnen in den Bergen an. Das Wasser war also eiskalt!!!
  18. Auf meiner Reise durch Thailand, Laos und Malaysia hatte ich das Vergnügen, eine Toilette mit einem Huhn teilen zu müssen. Das war auf einem kleinen Boot auf dem Mekong-Fluss in Laos.
  19. Während meines Masterstudiums verbrachte ich 7 Monate in Schweden. Dort studierte ich an der Schwedischen Landwirtschaftlichen Universität in Uppsala. Der Höhepunkt dieses Aufenthalts war ein Besuch des Rekultivierungsprojekts im Kupfertagebau der Firma Boliden nördlich des Polarkreises in der Nähe der Stadt Gällivare in Lappland.
  20. In Schweden wanderte ich ganz allein nördlich des Polarkreises in Abisko National Park. Dort habe ich keine anderen Menschen gesehen, sondern nur Rentiere. Einige Rentiere konnte ich fast berühren!
  21. Nach meinem Masterstudium bin ich 2002/2003 6 Monate lang allein durch Süd- und Mittelamerika gereist. Als es in Europa Winter war, bin ich durch Brasilien, Uruguay, Argentinien, Chile, Guatemala, Belize, Mexiko, Costa Rica und Panama gereist.
  22. Ich habe in Belize einen Tauchkurs gemacht, um meine Angst vor dem Schwimmen unter Wasser loszuwerden. Am ersten Tag unter Wasser habe ich überhaupt keine Fische gesehen! Nicht, weil sie nicht da waren, sondern weil ich so viel Angst hatte. Ich habe trotzdem weitergemacht und hatte am Ende der Woche sogar Spaß und habe auch die PADI-Prüfung bestanden!
  23. Nach meinem Masterstudium habe ich 9 Monate lang als Telefonverkäuferin gearbeitet, obwohl das gar nicht so geplant war (siehe unten),
  24. Meinen Doktortitel habe ich in den USA an der „State University of New York, College of Environmental Science and Forestry“ gemacht. Doch zunächst musste ich 9 Monate lang auf mein Visum warten. Mein Flug war auf einen Sonntag angesetzt. Fast hätte ich meinen Flug ändern müssen. Am Freitag vor dem Flug hatte ich meinen Reisepass nicht zurückerhalten. Dann ging ich zum Konsulat und fragte nach. Dort sagte man mir, dass ein Angestellter gerade die gesamte Post zur Post gebracht habe. Ich bin zur Post gegangen und dort durfte ich in die Postsäcke schauen. Dort fand ich den Umschlag mit meinem Reisepass!
  25. Nach meiner Promotion zog ich nach Kingston Ontario, Kanada, statt zurück nach Europa, weil ich dort eine Stelle an der „Queens` University“ bekam. Diesmal war mein Umzug also nicht so weit! Er war weniger als 200 km weit!
  26. In Kingston, Ontario, baute ich mit meinen Mitbewohnern einen Lehmofen aus Lehm aus dem Garten. In diesem Ofen haben wir super leckere Pizzen und sogar Brot gebacken! Liebst du auch selbstgemachte Pizza oder Brot?
  27. Ich bin von Kingston nach Indian Head, Saskatchewan, gezogen. Vielleicht kennen Sie dieses Dorf nicht. Es hat auch nur 2000 Einwohner, aber trotzdem gab es dort eine Frauen-Eishockeymannschaft und ich war dieses Team. Der Name der Mannschaft war Indian Head Rookies.
  28. Zusammen mit einer Freundin, ihrer Schwester und ihrem Vater bin ich den „West Coast Trail“ auf Vancouver Island in British Columbia, Kanada, gelaufen. Der Trail ist nur 75 km lang, aber trotzdem eine der schwierigsten Wanderrouten in Kanada! Warum das so ist? Über weite Strecken geht der Weg nur vertikal über Leitern!
  29. In Kanada bin ich mit meiner Honda Fit (hier in Europa Honda Jazz) sehr oft über Schotterstraßen und auch bei mindestens 30 cm Schnee gefahren. Die meisten anderen Bewohner in Indian Head, Saskatchewan hatten einen Jeep und sind damit oft im Schnee stecken geblieben. Mit meinem Honda Fit bin ich allerdings nie stecken geblieben.
  30. Als ich in Cottbus, Brandenburg, lebte, war ich Mitglied im Drachenbootclub. Mit dem Club habe ich auch an der Vogalonga in Venedig teilgenommen. An der 30 km langen Vogalonga dürfen nur nicht-motorisierte Boote teilnehmen.
  31. Jetzt lebe ich in Berlin, aber gleichzeitig in einem Dorf. Wir wohnen nämlich im grünen Zehlendorf.
  32. Insgesamt habe ich in 5 Ländern auf 2 Kontinenten über 6 Monate gelebt. Die Länder sind die Niederlande, Schweden, USA, Kanada und Deutschland (Spanien war nur für 2 Monate).
  33. Ich habe seit 2004 nicht mehr in meinem Heimatland gelebt. Seitdem habe ich in den USA, Kanada und Deutschland gelebt.
  34. Insgesamt habe ich mindestens ein Jahr in Südamerika verbracht. Während mehrerer Reisen war ich auf dem südamerikanischen Kontinent. Die längste Zeit, die ich auf einer Reise in Südamerika verbracht habe, waren 6 Monate,
  35. Mein erstes Auto war ein VW Jetta, den ich in Syracuse NY gekauft habe. Dieses Auto war bereits 10 Jahre alt, als ich es kaufte. Trotzdem habe ich dieses Auto noch 6 Jahre lang gefahren. Natürlich waren in dieser Zeit immer wieder Dinge kaputt. So auch der Motor, die automatischen Fensterheber, die ich dann auch repariert habe.
  36. Ich habe Schuhgröße 41, aber vor meiner Schwangerschaft hatte ich Größe 39.
  37. Eric Carle, der Schöpfer der Raupe Nimmersatt, und ich haben 4 Dinge gemeinsam: wir haben beide Kinderbücher geschrieben, wir haben beide Bücher über Insekten geschrieben, wir haben beide in Syracuse NY und in Deutschland gelebt.
  38. Innerhalb eines Jahres war ich nördlich und fast südlich des Polarkreises: in Schweden in Abisko und Gällivare und in Südamerika in Ushuaia.
  39. Ich spreche viele Sprachen: Niederländisch, Deutsch, Englisch, Schwedisch, Spanisch, Französisch. Jetzt lerne ich eine weitere neue Sprache von meiner Tochter. In ihrer Sprache heißt das Pferd zum Beispiel Schilabila. Hat dein Kind auch seine eigene Sprache? Schreib sie mir in den Kommentaren.
  40. Ich kann in keiner Sprache fehlerfrei schreiben, weil ich an Legasthenie leide. Trotzdem traue ich mich zu bloggen, Kinderbücher zu schreiben und habe meine Doktorarbeit erfolgreich verteidigt.
  41. Kennst du das? Man geht die Straße entlang und denkt: „Diese Frau oder diesen Mann habe ich schon einmal gesehen.“ Das passiert mir ständig. Ich bin mir meiner Umgebung immer bewusst, ich erkenne daher Leute, die ich schon mal auf der Straße begegnet bin.
  42. Jetzt haben wir Insekten als Haustiere. Im Wohnzimmer haben wir sogar eine kleine Mehlwurmzucht. Wir essen die Mehlwürmer selbst. Mit Mehlwürmern kann man zum Beispiel sehr leckere Burger machen! Das Rezept dafür werde ich demnächst auch hier auf meinem Blog veröffentlichen.
  43. Obwohl wir in der Stadt wohnen, haben wir einen 360 m2 großen Garten. Das ist zwar ein Schrebergarten, aber immerhin! Dieses Jahr konnten wir eine Menge Pflaumen, Äpfel, Kartoffeln, Stangenbohnen, Erdbeeren, Himbeeren und Sauerkirschen ernten. Baust du dir dein eigenes Gemüse oder Obst an? Oder was ist dein Lieblingsobst oder -gemüse?
  44. Ich habe ein fotografisches Gedächtnis, das mir hilft, meine Sachen im Dunkeln zu finden.
  45. Als ich Vokabeln für Fremdsprachen lernte, stellte ich fest, dass ich ein fotografisches Gedächtnis habe. Wenn die Wörter untereinander standen, wusste ich sie alle. Bei meiner ersten Französischprüfung bin ich jedoch durchgefallen, weil die Fragen natürlich durcheinander waren.
  46. Ich liebe salzige Lakritze. „Was?“, höre ich dich denken. „Lakritz ist doch süß!“. In den Niederlanden gibt es auch salzige Lakritze und sogar doppelt gesalzen!
  47. Ich liebe Sport. In meinem Leben habe ich schon ziemlich viel Sport getrieben. Als Kind bin ich zum Beispiel geschwommen, habe Feldhockey und Tennis gespielt. Als Studentin habe ich gerudert und war Teil einer Marathongruppe. Das Ziel war der Marathon in Rotterdam. Leider habe ich nicht den ganzen Marathon geschafft, aber immerhin den Halbmarathon von „Egmond aan Zee“, obwohl ich auf dem Weg dorthin mit dem Fahrrad auf einem Stück Eis ausgerutscht bin und mir das Knie verlezt hatte. Danach habe ich für die nächsten 6 Monate mit dem Laufen aufgehört. Klettern, Höhlenwandern, Skifahren, Eishockey und Curling habe ich auch gemacht.
  48. Ich liebe viele Insekten, aber mein Favorit ist die Libelle. Libellen sind wunderbare Tiere, sie können so schön fliegen. Die verschiedenen Lebensräume der Libellenbabies und der erwachsenen Libellen faszinieren mich auch sehr! Auch meine Tochter liebt Insekten. Ihr Lieblingsinsekt ist klassischerweise der Schmetterling. Welche Insekten liebst du? Und dein Kind?
  49. Morgenroutinen sind für mich wichtig. Im Moment besteht meine Routine aus Yoga, aber erst, wenn meine Tochter von meinem Partner in die Kita gebracht wird.
  50. Ich bin sehr abenteuerlich, so hatte ich in Ecuador einmal eine Tarantel auf der Hand und in Brasilien eine Würgeschlange auf den Schultern.
  51. Angeln mag ich eigentlich nicht, nur wenn es mit einem zusätzlichen Abenteuer verbunden ist. Aufregend fand ich zum Beispiel Piranha-Fischen in Brasilien und Eisfischen in Kanada.
  52. Tiere im Zoo anzuschauen, finde ich langweilig und ich habe immer gemischte Gefühle dabei. Aber ich finde es super spannend, Tiere in freier Natur zu treffen. Das können große, aber auch sehr kleine Tiere sein, wie Nashornkäfer (siehe unten!!!).
  53. Ich war oft in den Bergen wandern. Ich war sogar auf dem zweithöchsten Berg Ecuadors, dem Cotopaxi. Dort dann mit sehr viel Mühe über die Schottersteine und Schnee hochgelaufen. Jeder Schritt kostet da ganz schön viel Kraft, weil es weniger Sauerstoff gibt. So und das war der letzte Punkt, auf dem Gipfel des Berges!

Eines meiner Lieblingsbilder ist:

Ich mit einem Nashornkäfer auf der Hand in Costa Rica

Was sind deinen Fun Facts? Schreib es mir in die Kommentare!!!

Jetzt hast du mich kennengelernt. Vielleicht möchtest du aber meine Lerngeschichten und Online-Kurse kennenlernen?

Dann schau dir doch mal meine aktuellen Angebote für Kinder an. Vielleicht hast du Glück und ich biete bald ein kostenloses Webinar oder einen kostenlosen Workshop an! Wenn nicht, kannst du dich für meinen Newsletter anmelden und komplett kostenlos Rosa und Pedro kennenlernen!

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Rosa-und-Pedro-Groove-Insekten-Akademie.png
Rosa und Pedro sind die Hauptfiguren meiner Geschichten.

2 Kommentare zu „Fun Facts über mich“

  1. Liebe Jaconette,
    die Nummer Eins finde ich ganz großartig! Und das wusste ich tatsächlich auch noch gar nicht. Wir haben am Frühstückstisch gleich überlegt, wie unsere Kinder nach dem Schema heißen könnten 😉
    Viele liebe Grüße
    Tanja

    1. Liebe Tanja,
      Jetzt mag ich meinen Namen. Aber als Kind fand ich es ärgerlich, dass mein Name so anders war als die der anderen. Ich erinnere mich an eine Zeit in der Grundschule. Der Lehrer hatte ein Buch, in dem alle Namen erklärt wurden. Zumindest hat sie das gesagt. Aber ich sagte sofort zu ihr: „Aber mein Name steht da nicht drin!“
      Darauf erwiderte sie: „Aber alle Namen werden hier erklärt.
      Dann suchte sie natürlich und konnte meinen Namen nicht finden. Heute weiß ich, dass sie einfach Jacob und Annette hätte ansehen sollen!

      Liebe Grüße
      Jaconette

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.